Der Sichtbarkeits-Typ
Sichtbar sein, ohne sich zur Schau zu stellen: geht das?
Der Markt beantwortet diese Frage laut und immer gleich. Dieser Test fragt Sie. Sechs Fragen bestimmen, wo Sie zwischen Ablehnung und Pragmatismus stehen und wie viel Sie aus der Hand geben würden. Beide Enden sind legitim: Wer bewusst schweigt, hat Gründe. Wer schreiben lässt, auch.
Was der Test abfragt
Fünf Bereiche, keine Vorentscheidung.
Keine der Fragen setzt voraus, dass Sichtbarkeit gut ist. Wer bewusst schweigt, antwortet hier genauso vollständig wie der, der längst schreiben lässt. Eine sechste Frage stellt die Gegenrechnung auf: was die heutige Linie Sie am ehesten kostet.
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01
Haltung
Was der Satz „Geschäftsführer müssen heute sichtbar sein“ bei Ihnen auslöst. Ihre erste Regung, nicht die diplomatische Antwort.
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02
Praxis
Was Sie heute für die eigene Sichtbarkeit tun, und was ganz bewusst nicht. Ein begründetes Nein zählt als vollständige Antwort.
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03
Umfeld
Was in Ihrem Kreis über den Kollegen gesagt wird, der plötzlich regelmäßig schreibt. Und was nur gedacht wird.
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04
Delegation
Wie weit ein anderer in Ihrem Namen gehen dürfte: vom klaren Nie bis zum Wunsch, das Thema aus den Füßen zu haben.
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05
Grenze
Woran Sie erkennen, dass jemand die Linie zur Selbstdarstellung überschreitet. Das früheste Signal genügt.
Wie ausgewertet wird
Kein Score. Eine Position.
Der Sichtbarkeits-Typ misst keine Qualität und vergibt keine Punkte. Er bestimmt Ihren Ort auf zwei Achsen: Ihre Haltung zur Sichtbarkeit, von ablehnend bis pragmatisch, und Ihre Delegationsbereitschaft, von der eigenen Feder bis zum Wunsch, das Thema abzugeben. Daraus ergibt sich einer von vier Typen. Keiner davon ist der richtige.
- Der überzeugte Stille
Sein Nein zur Bühne ist eine Entscheidung, kein Versäumnis.
- Der stille Beobachter
Kennt den Preis des Schweigens genauer als mancher, der längst schreibt.
- Der Pragmatiker
Hat seinen Frieden mit der Sichtbarkeit gemacht. Mit dem Aufwand nicht.
- Der Delegierende
Will die Wirkung der Sichtbarkeit, ohne auf der Bühne zu wohnen.
Der nächste Schritt
Die Frage war nie, ob Sie posten sollten.
Sie lautet, ob es eine Form gibt, die zu Ihrer Haltung passt. Der Test zeigt Ihnen, wo Sie stehen. Was Sie daraus machen, bleibt Ihre Entscheidung.