Die Entscheidungsvorlage

Ihre nächsten Führungskräfte prüfen Sie, bevor sie sich bewerben.

82 Prozent der Kandidaten sehen sich die Onlinepräsenz des CEO an, wenn sie überlegen, sich zu bewerben (Brunswick-Studie „Connected Leadership“ 2022, zitiert nach der Mittelstandsstudie von In A Nutshell, LMU München und DDW, 2024). Ob Ihr Haus darauf antwortet, entscheidet kein Marketingplan, sondern ein Beschluss im Führungskreis. Diese Vorlage ist das Papier für diesen Beschluss: vier Zahlen mit Quelle, drei Einwände, realistische Kosten und eine Empfehlung mit drei Optionen, von denen eine lautet: nicht jetzt.

Acht Seiten inklusive DeckblattPDF, Zustellung per E-MailZur Weitergabe an Gesellschafter und Beirat

Der Raum

Ein Papier, das die Gesellschafterversammlung übersteht.

Zum Thema Sichtbarkeit gibt es hundert Broschüren. Diese Vorlage ist keine: Sie ist für den Raum geschrieben, in dem über Budgets entschieden wird.

Wer als Geschäftsführer über die eigene Sichtbarkeit sprechen will, hat zuerst ein Formulierungsproblem. Im Beirat klingt das Thema schnell nach Eitelkeit, in der Gesellschafterversammlung nach Marketing, am Familientisch nach Selbstdarstellung. Keiner dieser Verdachtsmomente hält der Sachlage stand. Aber jeder von ihnen beendet Gespräche, bevor sie beginnen.

Diese Vorlage stellt das Thema deshalb auf den Boden, auf dem es in diesem Raum verhandelbar ist: Personal und Vertrauen. Die Prüfung durch Kandidaten findet statt, mit oder ohne Beschluss. Wer das mit Quellen belegt, spricht nicht über Werbung. Er spricht über die nächste Führungsgeneration des Hauses.

Der Beirat

Hier rechnet jemand nach. Deshalb trägt jede Zahl ihre Quelle im Satz, und die Interessenlage der zitierten Studie ist offengelegt.

Die Gesellschafter

Hier fragt jemand nach dem Motiv. Deshalb argumentiert die Vorlage über Kandidaten, Kunden und Partner, nicht über Reichweite.

Die Familie

Hier fragt jemand, ob das alles nötig ist. Deshalb steht eine Option ausdrücklich gegen den Start, mit den Bedingungen, unter denen sie die richtige ist.

Die Ausgangslage

Vier Zahlen, jede mit Quelle im Satz.

Die Vorlage stützt sich auf die beste verfügbare Erhebung zum deutschen Mittelstand und benennt deren Grenzen, bevor es jemand anderes tut.

82 % Prüfung durch Kandidaten

82 Prozent der Kandidaten sehen sich die Onlinepräsenz des CEO an, wenn sie überlegen, sich zu bewerben (Brunswick-Studie „Connected Leadership“ 2022).

11 zu 80 Aktive CEOs in Prozent, Mittelstand zu DAX

11 Prozent der Mittelstands-CEOs sind auf LinkedIn aktiv, im DAX sind es 80 Prozent (Mittelstandsstudie 2024, über 1.100 untersuchte Unternehmen).

über 50 % Mittelstands-CEOs ohne LinkedIn-Account

Über 50 Prozent der Mittelstands-CEOs haben keinen LinkedIn-Account (dieselbe Studie).

2,8 zu 2,1 Engagement-Rate in Prozent, Person zu Unternehmensprofil

Persönliche Beiträge von CEOs erreichen eine Engagement-Rate von 2,8 Prozent, Beiträge der Unternehmensprofile 2,1 Prozent (dieselbe Studie).

Zur Einordnung, und so steht es auch in der Vorlage: Die Mittelstandsstudie stammt von einer Agentur, die selbst LinkedIn-Beratung anbietet, erhoben gemeinsam mit der LMU München. Eine neutrale Zweitmessung existiert bislang nicht. Der Befund liegt zwischen der ersten und der zweiten Zahl: Die Prüfung findet statt, und die Fläche, auf der sie im Mittelstand eine Antwort findet, ist dünn besetzt.

Was die Vorlage enthält

Fünf Abschnitte, geschrieben für die Weitergabe.

Lesen Sie die Vorlage einmal selbst, dann geben Sie sie unverändert weiter. Sie ist so gebaut, dass sie ohne Sie im Raum bestehen muss.

  1. 01

    Die Ausgangslage in vier Zahlen

    Die vier Zahlen aus dem Abschnitt oben, jede in einem Satz, jede mit ihrer Quelle. Dazu die Einordnung, wie weit die Datenlage trägt und wo sie endet.

  2. 02

    Was das für den Mittelstand heißt

    Das Empfehlungssystem des Mittelstands hat eine digitale Vorstufe bekommen. Warum das Unternehmensprofil die Prüfung allein nicht trägt, mit dokumentierten Stimmen von SAMSON bis Risse+Wilke und einem dokumentierten Fall aus unserer eigenen Arbeit.

  3. 03

    Die Einwände, ernst genommen

    Zeit, Selbstdarstellung, Outsourcing: Keiner der drei Einwände ist unbegründet, und der dritte ist schlicht richtig.

  4. 04

    Was es realistisch kostet

    Zeit der Geschäftsführung, dokumentierte Marktpreise für externe Begleitung und die Kosten der Nichtentscheidung. Ohne erfundene Stundenzahlen.

  5. 05

    Die Empfehlung

    Drei Optionen, jede unter benennbaren Bedingungen die richtige: nicht jetzt, intern aufbauen, extern begleiten lassen. Mit den Kriterien für jede.

Die Rechnung

Die Kosten stehen drin, bevor jemand fragt.

Der Markt für externe Begleitung nennt seine Preise selten öffentlich. Die Vorlage rahmt die Entscheidung mit zwei dokumentierten Zahlen.

2.500 bis 3.000 Euro pro Monat, dokumentierter Markt

Dokumentierte Preise für professionelle Begleitung liegen bei 2.500 bis 3.000 Euro im Monat, erfahrene Einzelanbieter darüber (eigene Markterhebung, Stand Juli 2026).

unter 1.000 Euro pro Monat, häufige Budgeterwartung

Anfragen, die uns erreichen, nennen häufig Budgets unter 1.000 Euro im Monat. Wer so plant, plant unter Markt.

Der dritte Posten ist die Nichtentscheidung. Was Abwesenheit kostet, lässt sich aus den Daten nicht seriös beziffern, und die Vorlage versucht es nicht. Belegt ist nur der Mechanismus: Die Prüfung durch Kandidaten und Geschäftspartner findet statt, ob das Haus daran teilnimmt oder nicht.

Ein dokumentierter Fall

„Wenn ich auf Kongresse oder Beiratssitzungen gehe, werde ich auf meine Arbeit auf LinkedIn angesprochen. Das gab es vorher nicht.“
Dieter Leikermoser · Mey Maschinenbau

Aus 70 Profilbesuchern pro Woche wurden 900. Der Abschnitt 2 der Vorlage führt diesen Fall aus, den vollständigen Verlauf dokumentiert die Fallstudie Dieter Leikermoser.

1 Mrd+ Reichweite pro Jahr betreut
55M+ Kombinierte Follower unserer Mandate
15+ Jahre Marketing, davon 8 im Personal Branding

Die Vorlage

Die Vorlage geht an Ihre Adresse.

Acht Seiten inklusive Deckblatt, als PDF. Bestätigen Sie kurz die E-Mail, dann liegt das PDF in Ihrem Posteingang, geschrieben für die unveränderte Weitergabe an Gesellschafter, Beirat und Führungskreis.