Was Entscheider sehen, bevor sie anrufen
Die Prüfung läuft bereits: Kunden, Kandidaten und Verhandlungspartner informieren sich digital, bevor sie den ersten Schritt machen. Der stille Check ist dieselbe Prüfung, einmal von Ihnen selbst durchgeführt: zehn Fragen zu dem, was ein Fremder über Sie findet. Am Ende steht Ihr Befundbild, sofort auf dem Bildschirm.
Halten Sie ein Inkognito-Fenster bereit: Die ersten Fragen prüfen Sie direkt im Browser.
Warum diese Prüfung ohne Sie stattfindet
Bevor jemand Sie anruft, Ihnen ein Mandat anträgt oder sich bei Ihnen bewirbt, hat er Sie in aller Regel gesucht. Kunden verfahren nicht anders als Kandidaten. Über die Baubranche, ein Geschäft, das vom Persönlichen lebt, schreibt das Fachmagazin Report: „Bauherren, Projektentwickler und Fachkräfte informieren sich heute umfassend – oft digital – bevor sie den ersten Schritt machen.“ (report.at, Mai 2025)
Das Entscheidende an dieser Prüfung ist ihre Stille. Niemand kündigt sie an, niemand teilt Ihnen das Ergebnis mit. Sie erfahren weder, was gefunden wurde, noch, was der Fund ausgelöst hat. Vertrauen bildet sich damit vor dem ersten Gespräch, auf Flächen, die Sie selten ansehen: die erste Seite Ihrer Suchergebnisse, Ihr Profil, Ihre Erwähnungen. Der stille Check ist dieselbe Prüfung, einmal aus Ihrer Richtung geführt.
Vier Achsen, zehn Fragen
Jede Frage gilt einer Fläche, auf der über Sie entschieden wird. Sie beantworten sie anhand dessen, was Sie selbst nachsehen: im Inkognito-Fenster, auf Ihrem Profil, in Ihren Quellen.
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01
Auffindbarkeit 3 Fragen
Findet man Sie, und was findet man zuerst? Die erste Seite Ihrer Suchergebnisse, gelesen wie ein Fremder sie liest.
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02
Profil-Substanz 3 Fragen
Wer Sie findet, landet meist auf Ihrem Profil. Ein Entscheider liest es nicht als Visitenkarte, sondern als Beleg: Foto, Headline, Text.
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03
Aktualität 2 Fragen
Alles auf diesen Flächen trägt ein Datum, und wer liest, liest die Zeitstempel mit. Stillstand und verwaiste Kanäle.
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04
Konsistenz 2 Fragen
Zum Schluss wird quer gelesen: Sagen Website, Profil und Presse dasselbe? Fassungen, Zahlen, Zeiträume.
Sichtbarkeit ohne Selbstdarstellung
Selbstdarstellung ist eine Wahl, keine Pflicht, und dieser Check argumentiert nicht für sie. Er zeigt nur, was die Prüfenden vorfinden. Ein gepflegtes Bild verlangt keine Bühne und keinen wöchentlichen Beitrag, nur Fakten, die stimmen, und Flächen, die nicht verwaist sind. Ihr Befundbild am Ende des Checks führt das aus.
Die Prüfung findet statt, mit oder ohne Ihr Zutun. Der stille Check ändert nur eines: Sie kennen das Ergebnis zuerst.
Gespräch mit Bernhard anfragen
Kein Bauchgefühl. Ein Befundbild, das Sie behalten.
Am Ende der zehn Fragen steht Ihr persönliches Befundbild: sofort auf dem Bildschirm, und von dort als PDF zum Mitnehmen.
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Ihr Befundbild, benannt
Ob die Prüfung Sie als konsistent, widersprüchlich, verwaist oder unsichtbar liest. Mit Score über alle zehn Prüfungen und Ihrer schwächsten Achse.
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Die Lesart, ohne Dramatisierung
Was der Befund bei einer Prüfung kostet und was er ausdrücklich nicht bedeutet. Ein Befund im Check ist kein Urteil über Ihre fachliche Substanz.
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Konkrete Züge für Ihre Flächen
Alle vier Achsen, geordnet nach Ihrem Ergebnis: Auffindbarkeit, Profil-Substanz, Aktualität, Konsistenz. Instandhaltung statt Redaktionsplan.
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Ihre nächsten 14 Tage
Drei Schritte, mit denen Sie das Bild in Ordnung bringen, bevor der nächste Entscheider sucht.
10 Fragen · ca. 8 Minuten · Befundbild sofort auf dem Bildschirm